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Veröffentlichungen im Bereich Lost Places

Nein, ich bin nicht scharf auf so etwas. Aber ich hatte mich doch einmal dazu hinreißen lassen, ein Interview, hier mit der Studentin Viktoria Deßauer vom Campus-Magazin zu führen. Ich hatte extra die Brauerei dazu gewählt, weil dies keine geheime Location mehr ist. Natürlich hat es jede Menge Spaß gemacht, mit Hintergrund ohne Interview wäre es allerdings toller gewesen.

Zitat: „Es blitzt“ – das kann vorkommen. Wenn das Licht trotz Stativ nicht mehr ausreichend ist und auch die Taschenlampe nichts weiter her gibt. Ich habe eben eine wirklich lichtschwache und alte Kamera. Zitat: „Steffi macht ein Foto (mit Blitz) nach dem anderen“. Ich denke, hier ist Viktoria ein wenig die Information ausgegangen. Blitz ist etwas, was ich bis zum Schluss vermeide. Und eigentlich ein No-Go!
Auch geht „eins nach dem anderen“ nicht, weil meine Kamera viel zu langsam ist. Wer mich kennt und mit mir schon unterwegs war (ich höre sie schon seufzen), weiß, das ich immer Bummelant & Letzte bin; während andere im „Klick-Klack“-Modus innerhalb einer Minute ihre Fotos, vermutlich noch in automatischer Serienbild- oder HDR-Funktion, schon im Kasten haben. Was ich technisch alles manuell erst einrichten und bearbeiten muss bzw. erst im Nachgang mit einem HDR-Programm und sehr großem Zeitaufwand erstelle.
Mein „Klick-Klack“ geht also real bei diesen Lichtverhältnissen gar nicht mit: „eins nach dem anderen“. Und entsprechen höchstens der Fantasie von Viktoria. 😉

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Auch stört mich das Titelbild/Überschrift mit den Kindern. Ich hafte weder für die Kinder, noch bin ich für sie verantwortlich. Auf die Kinder wurde im Text nicht eingegangen, weil es um sie überhaupt nicht ging. Mich ärgert die Suggestion in Zusammenhang mit meinem Interview. Das war evtl. geschickt, aber „journalistisch“ nicht sauber.

Das sind kleine, aber wichtige Dinge, die mich im Nachgang dann doch etwas ärgern, gerade auch wenn es um den Blitz oder die Arbeit mit der Kamera an sich geht! Hier scheint jemand von der Fotografie wenig Ahnung zu haben, sonst hätte dieser nicht im „Knipsen-Modus“ berichtet. Selbst bei der Demofotografie breche ich in den dunklen Tagen oft ab, weil blitzen – zumindest für mich – auch eine Form von „Aggressivität“ darstellt. Wer mich kennt, weiß, das ich sehr zurückhaltend arbeite. Meine wenigen Fotos ohne Blitz sind dafür umso unterirdischer, mehr als 1600 ISO ist bei meiner Rebell leider nicht drin.

Ich kann mich leider nicht mehr erinnern und habe nicht die Tonbandaufnahmen, aber: ich bin kein Urban Explorer. Mich interessieren Lost Places, aus teils anderen Gründen, wie die der „Schleicher“. Aber: war meine Entscheidung 😉 Ansonsten muss ich zugeben, nach all der langen Zeit, immerhin sind es fünf Jahre; ist es schön, das einmal nachzulesen. Ich musste zugegeben schmunzeln. Sie hat es ganz gut beschrieben, wie einzelne Touren manchmal ablaufen können, vor allem, was so Schreckszenarien betreffen. Lest selbst:

Juni 2011
Furios-campus (PDF auf Seite 24-25 von Viktoria Deßauer) hat folgende Story & Interview: “Licht aus in der Großen Stadt” veröffentlicht:lichtaus


Licht aus in der Großstadt

Die Bärenquellbrauerei habe ich tatsächlich am meisten besucht. 2009 fingen die ersten Touren an, dementsprechend gute (unveröffentlichte) Fotos finden sich noch auf meiner Festplatte. Die Brauerei habe ich ca. 5 Jahre dokumentarisch in ihrem Zerfall und teilsweise Abriss festgehalten, vielleicht bin ich bald mal wieder dort.

Das gerade hierzu das Interview entstanden ist, macht es widerum spannend!

P.S. Ehe ich es vergesse. Nochmal mache ich so etwas nicht 😉 Bitte keine Anfragen!

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